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Geschichtliches zu den Königswürden

Der Schützenkönig

In den Aufzeichnungen der FSG Abensberg, sind "Schießen um die Schützen-Königswürde" oder Königsschießen für die Zeit vor 1900 nicht verzeichnet. Man kann daher von der Tatsache ausgehen, dass es solche Ehrungen, bzw. Königsschießen, nicht gab.

Erst ende des 19ten Jahrhunderts entdeckte man auch hier diesen Brauch. Sicherlich gab es dafür jedoch ein besonderes Ereignis den zündenden Funken.

Nachfolgend ein Auszug aus dem Pressebericht anlässlich des 1. Königsschießens am 05.06.1900

Aufgemuntert durch die allerhöchste Auszeichnung, welche Se. Kgl. Hoheit Prinzregent Luitpold von Bayern der Kgl. priv. Schützengesellschaft Abensberg durch die Verleihung seiner Hausmedaille (13.11.1899) für die Schützenkette (bestückt mit 16 Smaragden und Rubinen) allerhuldvollst zu Teil werden ließ, werden die Schützen Abensbergs von nun an den Pfingstdienstag, den Stiftungstag ihrer seit 1548 bestehenden Gesellschaft, durch ein Königsschießen feiern. Die Abhaltung dieses ersten Preisschießens um die Schützenkönigswürde fand deshalb am Pfingstdienstag, den 5. Juni, unter zahlreicher Beteiligung der Mitglieder statt.

Geschichte des Jugendkönigs
Auf Beschluss der Generalversammlung vom 10.April 1956 wurde ein Jugend-Schützenkönig eingeführt.

Gemäß des Beschlusses wurde beim Königsschießen 1956 (1. Juli) auf eine sogenannte Prinzenscheibe der 1. Jugendkönig der Gesellschaft ausgeschossen.

Jedoch bereits im darauffolgenden Jahr sucht man auf den Ausschreibungen oder in den Ergebnislisten von Königsschießen eine Prinzenscheibe vergebens.

Erst im Jahre 1981 griff man den Gedanken, die Jugend solle ihren eigenen König ausschießen, wieder auf.

Zum Königsschießen am Fronleichnamstag, 14.Juni 1990, stiftete unser Ehrenmitglied Senator Josef Stanglmeier, eine Jugendkönigskette. Somit war ab sofort der Jugendkönig auch bei Festumzügen als solcher zu erkennen.

Durch die Herabsetzung des Beitrittsalters auf 8 Jahre, ergab sich die Situation, dass einige Neuzugänge noch nicht in der Lage waren, das Sportgerät Luftgewehr gemäß der Sportordnung des DSB zu halten. Der damals 2. Schützenmeister, Herr Helmut Walter, erklärte sich bereit, einen Königs-Wanderpokal zu stiften, der seitdem speziell von dieser Gruppe unserer Mitglieder ausgeschossen wird.